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Inhalt

Indikator 7.3 Armutsrisikoquoten

Definition:

Die Armutsrisikoquote gibt an, wie hoch der prozentuale Anteil der Personen mit einem Einkommen unterhalb der Armutsrisikoschwelle an der Bevölkerung ist.

Dargestellt werden die Armutsrisikoquoten auf Basis der neuen OECD-Skala. Hiernach liegt die Armutsrisikoschwelle bei 60 % des Medians der Äquivalenzeinkommen der nordrhein-westfälischen Bevölkerung.

Datenquelle:

IT.NRW, Mikrozensus

Hinweis:

Der Mikrozensus wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder auf der Grundlage des Mikrozensusgesetzes (MZG) erhoben. Im Erhebungsjahr 2020 wurde der Mikrozensus methodisch neugestaltet. Zum einen wurden für die seit vielen Jahren in den Mikrozensus integrierte europäische Arbeitskräfteerhebung unterjährige Wiederholungsbefragungen eingeführt, zum anderen wurde die bislang eigenständig erhobene europäische Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen
(EU-SILC) als Unterstichprobe in den Mikrozensus integriert. Fragenprogramm, Konzeption der Stichprobe und Form der Datengewinnung wurden verändert.

Zudem war die Erhebungsdurchführung im Erhebungsjahr 2020 durch die Einführung eines neuen IT-Systems und die Corona-Pandemie beeinträchtigt. Aufgrund der genannten Besonderheiten des Jahres 2020 sind die Ergebnisse für das Jahr 2020 nicht mit den Vorjahren vergleichbar und weisen nicht die gewohnte Qualität auf. Es gibt Anhaltspunkte für einen Stichprobeneffekt insbesondere bei den Geringqualifizierten.
Weitere Informationen zum Mikrozensus finden Sie beim Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen.

Archiv

Indikator 7.3a Armutsrisikoquoten*) in NRW 2020 - 2021**) nach sozialstrukturellen Merkmalen – neues Verfahren –
Merkmal 2020 2021
Insgesamt 17,4 18,0
Männer 16,9 17,3
Frauen 18,0 18,7
Im Alter von ... bis unter ... Jahren
unter 18 23,4 23,9
18 – 25 25,8 26,9
25 – 50 16,3 16,9
50 – 65 12,9 13,4
65 und mehr 16,2 16,9
Erwerbsstatus1)
Erwerbstätige 8,9 9,2
Selbstständige2) 12,9 12,2
abhängig Erwerbstätige 8,6 9,0
Erwerbslose 51,8 48,6
Nichterwerbspersonen 24,3 25,5
Rentner/Pensionäre3) 17,5 17,1
Personen im Alter von unter 18 Jahren 23,6 24,1
sonstige Nichterwerbspersonen 39,5 43,6
Lebensform4)
Alleinstehende 27,2 27,6
Paar ohne Kind 8,8 9,1
Paar mit Kind(ern) unter 18 Jahren 18,2 18,7
Alleinerziehende mit Kind(ern) unter 18 Jahren 40,9 40,4
Paar mit jüngstem Kind ab 18 Jahren 7,5 8,5
Ein Elternteil mit jüngstem Kind ab 18 Jahren 18,6 21,8
Qualifikationsgruppe5) des Haupteinkommensbeziehers im Haushalt
gering qualifiziert 40,3 41,5
qualifiziert 15,9 16,0
hoch qualifiziert 6,4 6,5
Staatsangehörigkeit
deutsch 13,6 14,2
nicht deutsch 41,4 41,5
Einwanderungsgeschichte6)
ohne Einwanderungsgeschichte 11,7 11,9
mit Einwanderungsgeschichte 32,0 32,7

*) Anteil der Personen mit einem Äquivalenzeinkommen von weniger als 60% des Medians der Äquivalenzeinkommen der Bevölkerung in Hauptwohnsitzhaushalten. Das Äquivalenzeinkommen wird auf Basis der neuen OECD-Skala berechnet. **) Erstergebnisse des Mikrozensus 2021. Die Ergebnisse des Mikrozensus ab dem Erhebungsjahr 2020 sind durch methodische Veränderungen nur eingeschränkt mit den früheren Erhebungsjahren vergleichbar. Das Erhebungsjahr 2020 ist zudem von Einschränkungen bei der Erhebung betroffen und sollte deshalb nicht für Zeitvergleiche mit nachfolgenden Jahren herangezogen werden. – 1) nach dem "Labour-Force-Konzept" der International Labour Organization (ILO) – 2) inklusive mithelfende Familienangehörige – 3) Personen mit Bezug einer eigenen (Versicherten-) Rente, Pension und Personen im Alter von 65 Jahren und älter mit Bezug einer Hinterbliebenenrente, -pension – 4) Betrachtet werden alle Personen, die der jeweiligen Lebensform angehören – 5) gering qualifiziert: maximal ISCED Stufe 2, qualifiziert: ISCED Stufen 3 oder 4, hochqualifiziert: ISCED Stufe 5 oder höher – 6) Zur Definition der Einwanderungsgeschichte siehe Indikator 2.3 – – – Datenquelle: IT.NRW, Ergebnisse des Mikrozensus

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